Worms, 24.10.2011

„Worms in den 50er Jahren" war Thema eines weiteren Abends in der Reihe „Treffpunkt AWO" des Ortsvereins Worms-Mitte der Arbeiterwohlfahrt im Gerd-Lauber-Haus in der Brucknerstraße.

Zwei Filme aus den Jahren 1953 und 1956, vorgeführt von Jürgen Franzky vom Medienzentrum Worms, zeigten Bilder aus der Nibelungenstadt in dieser Zeit. Sie erinnerten beispielsweise an den Neubau der gegen Ende des Krieges zerstörten Rheinbrücke, an die Stadtmauer am Torturmplatz, an den Dom, das Cornelianum und die Dreifaltigkeitskirche, den Bereich um Synagoge, Frauenbad und Raschi-Haus. Vieles lag damals in der vom Krieg stark zerstörten Stadt noch in Trümmern.

Die Filme erinnerten auch an die Bemühungen, Wohnungen und Arbeitsplätze zu schaffen. Sie zeigen damals sehr bekannte Geschäfte in der Innenstadt wie beispielsweise Lorenz, Bender & Co., Stephan, Rheinelektra oder Volksbank.

Wer die damalige Zeit erlebt und das Worms der fünfziger Jahre in Erinnerung hat, wird sicher den Weg zur heutigen Stadt mit ihren vielen städtebaulichen Veränderungen nachvollziehen. Aus der stark zerstörten Stadt mit allen Problemen des Wieseraufbaues ist eine blühende Stadt geworden, die sich auch in den nächsten Jahren weiter positiv verändern wird.

Zum Abschluss des Abends im Gerd-Lauber-Haus konnte ein Film der AWO über eine Mehrtagesreise der AWO nach Potsdam und Berlin betrachten.

Der nächste „Treffpunkt AWO" ist schon in Vorbereitung. Er findet am Freitag, dem 25. November 2011 im Gerd-Lauber-Haus in Form einer Weinprobe mit Friedel Lahr und Wormser Mundart statt.

Karl Kronauer