Worms, 21.02.2012

Die Arbeit des Seniorenbeirates der Stadt Worms stand im Mittelpunkt eines Seniorennachmittages des Ortsvereins Worms-Mitte der Arbeiterwohlfahrt. Mit Heiner Boegler war der Vorsitzende des Beirates Gast in der Begegnungsstätte der AWO im Gerd-Lauber-Haus in der Brucknerstraße.

Der Seniorenbeirat bemühe sich um konstruktive Kritik, die der Beirat an die zuständige Stellen der Stadtverwaltung weiterleite, so Boegler beginnend. Als Beispiel nannte er den Wunsch, das Busliniensystem zu verbessern. Dazu gehören Überdachungen und Sitzgelegenheiten an möglichst allen Haltestellen. Überall gut sicht- und lesbare Fahrgastsinformationen - wie der Fahrplan - umfasse die Kritik ebenso wie ein einfaches Ein- und Aussteigen. Zudem müsste in allen Bussen die jeweils nächste Haltestelle gut sichtbar angezeigt werden und Busfahrer über gute Ortskenntnisse verfügen.

Im Seniorenbeirat finde sowohl die Einrichtung des Mehrgenerationenhauses in der Thomasstraße als auch die Konzeption des Bezirksverbandes der Arbeiterwohlfahrt für das Altenzentrum in der Remeyerhofstraße großes Lob. Der AWO-Remeyerhof wird aktuell noch renoviert und in Zukunft eine Kindertagesstätte beherbergen.

Ein für die Zukunft wichtiges Projekt der Stadt könnte laut dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats die Aufwertung des Albert-Schulte-Parks sein, welcher in der warmen Jahreszeit eine erholsame Stätte der Ruhe für Jung und Alt sein könnte.

Abschließend forderte Boegler einen augenärztlichen Notdienst für und in Worms. Das Thema entfachte eine lebendige Diskussion im Gerd-Lauber-Haus - mit dem Tenor, dass es eine Zumutung darstellt, wenn Patienten von Worms nach Mainz zu einem solchen Notdienst fahren müssen. Was dies an Unzumutbarkeit für ältere Menschen bedeutet, ist für jedermann gut nachvollziehbar.

Karl Kronauer / Florian Helfert